
ESV Lok Chemnitz – Abteilung Basketball
Chemnitzer Basketball = ESV Lok Chemnitz
Zur Geschichte:
Am 1. Februar 1975 wurde die Abteilung Basketball gegründet. Zuvor
betrieben die Sportler und Schüler, darunter der spätere
Abteilungsleiter Jürgen Smieszalski, die Sportart in der SSG
(Schulsportgemeinschaft) Ludwig-Richter-Oberschule. Unter der
damaligen Leitung des Sportlehrers Böttger wurden die ersten Punkte
in Körben, die an Holzständern befestigt waren, erzielt. Die erste
weibliche Mannschaft formierte sich mit der Gründung der Abteilung
1975 unter Übungs-und Abteilungsleiter Jürgen Smieszalski. In
achtjähriger Spielzeit erreichte diese Mannschaft Erfolge, wie
- mehrmaliger Stadtmeister und Spartakiadesieger.
- Goldmedaille zur Stadtspartakiade 1980, 1981
- und 1982 qualifiziert für Bezirksmeisterschaften
- Teilnahme bei der DDR Meisterschaft 1986
Die Sportfreundinnen Kerstin Haberland und Katrin Daghofer,
ehemalige Lok-Mitglieder, spielten in der DDR-Liga. Bereits zuvor
konnten die Sportfreundinnen Kerstin Hayn, Andrea Gödel und Barbara
Smieszalski zur Ligamannschaft der HSG TH Karl-Marx-Stadt delegiert
werden.
Anfang der 90er formierte der damals 18-jährige Übungsleiter,
Torsten Loibl, eine männliche D-Jugend zu einem leistungsfähigen
Team, welches auch international den ESV Lok vertrat.
So schrieb die "Freie Presse":
"Bei einem Basketballturnier in Litomerice überzeugte die D-Jugend
des ESV Lok mit guten Leistungen gegen starke CSFR-Mannschaften aus
Litomerice, Usti nad Labem und Decin. Die große Überraschung gelang
den Lok-Jungen mit einem klaren Sieg über den Turnierfavoriten
Litomerice.
Die sieggewohnten CSFR-Basketballer waren sichtlich beeindruckt von
der Leistung der Chemnitzer."
Und später noch einmal:
"Die Jungen des ESV Lok sind aus England zurück. Mit sehr guten
Leistungen vertraten sie den Chemnitzer Basketball. Im Verlauf einer
Woche siegten die Chemnitzer gegen verschiedene High-School-Teams
und mussten nur eine knappe Niederlage (67 : 68) gegen die
"Manchester Hunters" hinnehmen. Die "Hunters" sind der Meister der
englischen Millionenstadt und erlebten im Vergleich mit der
Lok-Mannschaft ihr erstes hart umkämpftes Spiel."
1992 zog dann erstmals für 4 Tage das Flair der großen
Basketballwelt mit dem Besuch der Amerikaner von "Sarasota
Allstars" in den Sportkomplex des ESV Lok ein. In teilweise
hochklassigen Vergleichsspielen mit Chemnitzer und Dresdner Teams
vermochte keiner die US-Boys in ihrem Siegeszug aufzuhalten.
Durch den Besuch dieser Mannschaft konnten auch sportliche
Verbindungen mit dem Mutterland aufgebaut werden. Daraus
resultierte auch die Einladung 1993 zum
"Milwaukee-World-Youth-Basketball-Festival". 14 Tage vertraten unsere
Besten der C-Jugendmannschaft den deutschen Basketball in den
Vereinigten Staaten - ein Höhepunkt bis dato im Spielerleben
der Sportler.
„Chemnitzer Nachwuchsmannschaften bei LCC-Cup ohne Konkurrenz“
Von Konkurrenz konnten die Jungen des ESV Lok Chemnitz nicht
sprechen. Erwartungsgemäß zeigten die 17-Jährigen den Gegnern, wo
der Hammer hängt. Im Eröffnungsspiel kam der BC Zwickau 33 : 91
unter die Lok-Räder. Das zweite Halbfinale der Lok-Jungen gegen den
Oberliganachwuchs von HTW Dresden wurde zur Dunking-Show der
"Kängurus". Die Elbestädter hatten von Beginn an keine Chance, wurden
vom Chemnitzer Angriff regelrecht überrollt. Mit 96 : 31 wurde HTW
durch Lok vom Parkett "gekehrt".
(Aus "Freie Presse" vom 3.9.1996)
5mal Ostdeutschlands größter Streetball Contest
Nicht nur auf dem Spielfeld als aktive Basketballer machten die
Kängurus Furore. Sie organisierten Ostdeutschlands größten
Streetball Contest seit 1995 jährlich bei Mineralquellen Lichtenau.
Über 300 Teams kämpften um die Reise zu einem NBA Spiel in den USA.
Am 22. April 1999 fusionierten die zwei Regionalligateams BG Chemnitz
und der ESV Lok. In Zukunft werden die Korbjäger der Stadt unter dem
Dach der "Basketball-Vereinigung (BV) Chemnitz 99" auf Jagd nach
sportlichen Erfolgen gehen. Torsten Loibl wurde künftiger
Cheftrainer. Drei Nachwuchsteams gingen in dieser Zeit an der Emilienstraße weiter unter dem Dach des Eisenbahnersportvereins auf
Korbjagd .
Sport-Chemmy" Wahl 1998 und 1999
Zum Publikumsliebling 1998 und 1999 wurden die Chemnitzer
Basketballer gleich zweimal in Folge gewählt. Damit wurde die in
Deutschland einmalige sportliche Entwicklung des jüngsten
Basketballteams von ESV Lok mit einem Durchschnittsalter von 18,5
Jahren, was je in der dritthöchsten deutschen Basketballliga
erfolgreich spielte und 1999 mit der BG Chemnitz fusionierte,
honoriert. 2001 wurden die Kräfte gebündelt und der komplette
Nachwuchsbereich des ESV Lok Chemnitz vom BV Chemnitz 99 übernommen.
Danach stellt sich der Werdegang der ESV Lok Basketballer so dar:
2000 – 2004 Freizeitmannschaft, welche sich einmal die Woche
getroffen hat, um Basketball zu spielen.
2004 Interesse war da, wieder am Spielbetrieb teilzunehmen, neue
Leute wurden gesucht und für die neue Saison in der Bezirksklasse
gemeldet.
2004/05 Bezirksklasse 10. Platz 4 Siege / 18 Niederlagen
2005/06 Bezirksklasse 9. Platz 7 Siege / 15 Niederlagen
2006/07 Bezirksklasse 2. Platz 10 Siege / 4 Niederlagen Trainer:
Robert Gropp
Aufstieg in die Bezirkliga
2007/08 Bezirksliga 10. Platz 5 Siege / 11 Niederlagen
2008/09 Bezirksliga 9. Platz 9 Siege / 11 Niederlagen
2009/10 Bezirksliga 1. Platz 17 Siege / 1 Niederlage Trainer: Sven
Werner
Aufstieg in die Landesliga
Leuchttürme des Vereins
-Torsten Loibl – ehemaliger und wieder neuer Trainer sowie
Sportdirektor der BV Chemnitz 99 - begann seine Laufbahn beim ESV
Lok und ist Mitglied des ESV Lok Chemnitz
-Sebastian Hänel – ehemaliger Bundesligaprofi beim BBC Bayreuth -
war Spieler beim ESV Lok Chemnitz
-Rayk Lorz – Leiter der Geschäftsstelle BV Chemnitz 99 – war Spieler
und Trainer beim ESV Lok
-Detlef Müller - Präsident BV Chemnitz 99 – ist Mitglied im ESV Lok
Chemnitz
-Jürgen Smieszalski ist Abteilungsleiter Basketball und Mitglied im
ESV Lok Chemnitz seit 1975